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Camping Tipps für Anfänger.

Camping Tipps für Anfänger.

Camping kann in diesem Sommer ein neues Abenteuer für Dich und Deine Familie sein. Nach der Quarantänemonotonie ist es eine willkommene Abwechslung, Zeit im Freien zu verbringen. Parks und Campingplätze sind jetzt in der Schweiz und weiteren Ländern geöffnet. Hier kommen meine Camping-Tipps für Anfänger

Du hörst immer wieder „Camping ist total im Trend“ doch Du zögerst, weil die Anschaffung einer Campingausrüstung eine grosse Investition ist und die Erfahrung fehlt.

Das muss nicht sein! Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du als Anfänger das Campen unkompliziert und ohne grosse Anschaffungen für Dich und Deine Familie entdecken kannst.

Camping Tipps #1: Welcher Campingtyp bist Du?

Finde zuerst heraus, welche Camping-Art am Besten zu Dir passt.

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Camping Tipps #2: Zu viel des Guten

Es ist nicht nur ein reines Frauenklischee, dass zu viel Gepäck eingepackt wird. In diesem Sommer habe ich festgestellt, dass ich bestens mit der Hälfte ausgekommen wäre. Denke beim Packen minimalistisch, denn so sparst Du Platz, Gewicht und Nerven. Bedenke auch, fast überall auf der Welt – und erst recht in Europa – gibt es unterwegs Möglichkeiten, Wäsche zu waschen oder vergessene Ausrüstung nachzukaufen!

Meine Tipps:

  • Wähle Deine Kleidung so aus, dass Du sie gut kombinieren kannst. Ein paar schlichte Sachen (T-Shirts, Sweatshirts, Tops), Jeans und Kapuzenjacken gehören auf jeden Fall zu Deiner Grundausrüstung. Dazu funktionale Kleidung wie Regen- oder Windjacken und Wanderschuhe.
  • Zum Kochen reicht in der Regel eine Grundausstattung von jeweils ein bis zwei verschieden grossen Töpfen und Pfannen, eine Grillzange und einen Pfannenwender. Ausserdem gehören pro Person ein bis zwei Besteck- und Geschirrsätze sowie je zwei Tassen und Gläser ins Gepäck.
  • Wenn Du nicht gerade monatelang durch die entlegenste Pampa reisen willst, rate ich Dir, Dich auch in punkto Werkzeug und Zubehör nicht über auszustatten. Eine Grundausrüstung ist definitiv wichtig, aber die Schleifmaschine, der Schlagbohrer und eine dritte 11-kg-Gasflasche sind sicherlich für die meisten von uns auf Reisen verzichtbar.

Camping Tipps #3: Bettzeug einpacken

Es gibt pack technisch wohl kaum einen grösseren „Ich-bin-ein-Idiot-Moment“, als wenn Du auf dem Campingplatz ankommst und merkst, dass Du Dein Bettzeug Zuhause vergessen hast. Besonders dann, wenn Du im Winter auf Tour gehst oder Dir einen Campingplatz in Norwegen aussuchst. Dann gibt es den ersten Stress, bevor der Urlaub so richtig begonnen hat. Ich habe einen zusätzlichen Schlafsack für den Notfall mit an Bord. Aber mal ehrlich, unter Deiner frisch bezogenen Kuscheldecke und mit dem perfekten Kopfkissen, schläft es sich doch 1.000 Mal besser.

Mein Tipp:

  • Ich empfehle Dir die Decken, Bettlaken und Co. bereits ganz am Anfang herauszulegen – am besten so, dass sie nicht übersehen werden können. Dann packst Du sie oben auf den Stapel der Sachen, die Du von Zuhause mitnimmst.

Camping Tipps #4: Bereite Dich auf die sanitären Anlagen vor.

Du kennst das sicher: öffentliche Duschen und keine Flip-Flops dabei. Autsch!  Auch wenn Du Dir nicht unbedingt gleich einen Fusspilz holst, nur weil Du barfuss in einer öffentlichen Dusche stehst, ist der Gedanke daran auf manchen Plätzen so eklig, wie sich auf eine schmutzige Bahnhofstoilette zu setzen. Aus diesem Grund lassen wir immer mindestens 1 Paar Flip-Flops in unserem Zelt.

Was ebenfalls zur Ausstattung gehören sollte, ist eine Kulturtasche zum Aufhängen (auch für das eigene Campingbad wichtig), ausserdem ausreichend Toilettenpapier (ja, auch das gibt es im Jahr 2020 nicht auf allen Plätzen!) und natürlich Seife sowie eine Zahnbürste inkl. Zahncreme.

Mein Tipp:

  • Stelle dir ein kleines „Set“ aus Flip-Flops, Toilettenpapier, Desinfektionstüchern und Seife in einem Beutel zusammen. Dann musst du auch nicht mit einer wehenden Klopapierfahne über den Platz eilen, wenn es mal dringend ist… 🙂

Camping Tipps #5: Richtige Reihenfolge bei Packen.

"Schatz, ich kann die Campingstühle nicht finden!“ – „Die sind aber da!“  Klar sind die Campingstühle da, aber wahrscheinlich noch unter dem Tisch und den Tischbänken, die Du für Deinen Sommer Urlaub eingepackt hast. Zusätzlich merkst Du, dass du die Kurbel für die Wohnwagenstützen leider ganz hinten unter dem Bett verstaut hast und darfst Vorzelt, Grill und Werkzeug wieder auspacken, um endlich losfahren zu können.

Nicht nur, dass wir zu viel einpacken, wir packen es auch meistens in der völlig falschen Reihenfolge. Wie oft musste ich schon die komplette Zeltgarage ausräumen, um die Utensilien, die ich als Erstes brauchte, sinngemäss nach vorne zu stellen.

Dies sind kleine Dinge, die Dir den Urlaub erleichtern können.

Camping Tipps #6: Antibrumm mitnehmen.

Wer kennt es nicht, Du sitzt mit Deinen Freunden oder Deiner Familie gemütlich am Feuer und geniesst den Abend. Doch die Ruhe und die Gemütlichkeit wird von einem lästigen Brummen unterbrochen. Die lästigen Viecher sind wieder auf Angriff und wollen dein süsses Blut. 

Mein Tipp:

  • Antibrumm einpacken
  • Stelle Citronella Kerzen auf den Tisch.

Camping Tipps #7: Nimm zusätzlich Schnur und Seil mit

Egal zu welcher Jahreszeit Du campen gehst – zusätzliche Schnur und Seile solltest Du immer dabei haben. Einerseits, weil sie vielleicht das Praktischste in deinem Reparatur-Set sind und sich für alles, vom kaputten Rucksack bis hin zu Extra-Schnürsenkeln für die Wanderschuhe, nutzen lassen. Andererseits aber auch, weil sie sich bestens als Wäscheleine im Zelt oder für das Aufhängen von Lebensmitteln zum Schutz vor unliebsamen Nagern eignen.

Mein Tipp:

  • Packe Dir stehts zusätzlich Schnur und Seil ein.
  • Benutze die zusätzlichen Schnüre schon beim Packen.

Dies ist ein kleiner Tipp, der Dir den Urlaub erleichtern wird.

Liebe Grüsse

Thieu

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