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Camping – die neue Lust. Welche Art passt zu Dir?

Wenn ich meine Campingfreunde frage, was das Spezielle am Camping ist, bekomme ich immer dieselbe Antwort: Das Gefühl frei zu sein, man kann den Alltag selber gestalten und ist nicht an feste Zeiten und Abläufe gebunden. Anders als im Hotel gibt es keine geregelten Essenszeiten, keinen Kleiderzwang oder andere Anpassungszwänge. Man lebt reduziert und einfach, losgelöst von Fremdbestimmung.

Campen ist nicht gleich Campen. Es gibt viele Campingarten und Möglichkeiten Campingferien zu machen. Für jede Vorliebe und für jedes Bedürfnis gibt es die passende Unterkunftsform. Man muss nur herausfinden, was am besten zum eigenen Reise- und Ferienstil passt.

1.Camping im Wohnmobil.

Ein grosser Traum: Das eigene Feriendomizil auf Rädern! Das nenne ich Freiheit pur, von Ort zu Ort reisen und sein eigenes Feriennest immer dabei zu haben. Mit dem Wohnmobil ist man flexibel unterwegs und hat doch einen gewissen Komfort:

  • Ein bequemes Bett
  • Eine Kochzelle
  • Eine Sitzgelegenheit
  • Eigene Toilette

Ein Wohnmobil eignet sich für die Camper, die viel sehen wollen oder spontan ein Wochenende ohne grosse Planung verreisen wollen.

Camping

Das Lenken eines Wohnwagens braucht etwas Übung, ist aber nicht besonders schwierig. Je nach Grösse des Wohnmobils darf man so schnell fahren wie mit einem PKW, auch weite Reisen sind also kein Problem. Ausserdem ist man mit dem Wohnmobil wendig und kann bis ins Gebirge fahren, was mit dem Wohnwagen oft nicht möglich ist.

2. Das Zelt

Schlafen im Zelt - die ursprünglichste, unkomplizierteste, preiswerteste und wohl abenteuerlichste Art zu campen, ganz nah an der Natur. Wer sein Zelt auf dem Campingplatz aufstellt gehört heute fast zu den „Aussenseitern“, wird aber insgeheim von den anderen Campern bewundert für seinen echten „Camping-Geist“. 

Geschlafen wird auf Matratzen mit einem Schlafsack, gekocht wird auf einem kleinen Campingkocher unter dem Zeltvordach. Gepäck hat man nur das Nötigste dabei.  Auch schlechtes Wetter kann der guten Laune von uns Campern nichts anhaben, denn der prasselnde Regen auf dem Zeltdach hat etwas beruhigendes und ursprüngliches. Umso schöner sind die lauschigen Sommerabende draussen vor dem Zelt bei Kerzenschein. Das Nutzen der Gemeinschafts-Sanitäranlagen auf Campingplätzen stört einen „Zelter“ nicht, es ist alles da, was man braucht, auch die warme Dusche.

Camping

Must have

"Mathieu Pfiffner, jahrelanger Camper auf dem VD8 in Yvonand."

Ich liebe das Campen, weil..

...es im Zelt keine festen Wände gibt. Man ist eigentlich immer draussen und hört jedes noch so kleine Geräusch der Natur. Am Morgen wird man von der Morgensonne geweckt und kann bei einem ausgewogenen Frühstück gemeinsam in den Tag starten.

3. Camper Van – der kompakte Camping Bus

Wer das Abenteuer sucht, gern flexibel und spontan unterwegs ist und das Touren-Reisen liebt, findet im kompakten Camping-Bus (die kleinste Variante der Wohnmobile) den Inbegriff von Freiheit und somit genau das Richtige. Mit dem Camper Van reist man unkompliziert und unproblematisch, denn ein Van lässt sich praktisch wie ein PKW lenken.

Egal ob einfache Variante, selbst umgebauter Kastenwagen oder die Luxuskarosse. Mit dem Camper Van reist man völlig unabhängig und erreicht fast jede noch so abgeschiedene Gegend mühelos. Schmale Bergstrasse, alte Gassen und vollgestopfte Städte sind für den Camper Van kein Hindernis. Klug durchdachte Innenbereiche, Aufstelldächer, Vorzelte etc. ermöglichen einem ein durchaus angenehmes Platzvolumen, so dass man auch längere Zeit an einem Ort verbringen kann. Da die heutige Generation der kompakten Camper Vans sehr alltagstauglich ist, eignet er sich auch als Familienwagen zu Hause. 

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4. Wohnwagen

„Wohnwägeler“, wie man die Wohnwagen-Camper neckisch nennt, sind meist sehr ortstreue Camper. Es gibt auch den „Saisonnier“, der sein Feriendomizil auf Rädern den ganzen Sommer auf seinem Lieblings-Campingplatz platziert und seine Wochenenden und Ferien dort verbringt. Ein Wohnwagen ist somit die sinnvollste Camping-Unterkunft, wenn man gern länger am selben Ort verbringt, von dort aus die Gegend erkunden will und es schätzt, die „eigenen vier Wände“ zu haben. Wohnwagen werden oft mit viel Liebe zum Details eingerichtet und praktisch ausgestattet, es wird tatsächlich zum zweiten Zuhause.

Im Wohnwagen ist man immer von Wind und Wetter geschützt und durch die teils grosszügigen Vorzelte gibt es genügend Platz. Da man den Wohnwagen vor Ort einfach vom PKW los kuppelt, bleibt man mobil flexibel und unabhängig und kann vom Campingplatz aus mit dem Auto gut die Region erkunden und Tagesausflüge unternehmen. 

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5. Glamping – Glamouröses Camping

Campen? Niemals! Vermutlich eine häufige Antwort, wenn man Hotel- oder Ferienwohnungs- begeisterte danach fragen würde.

Mit den trendigen „Glamping-Unterkünften“ gibt es für die „Campen?-Niemals!“-Gruppierung" diese eine spannende, unkomplizierte Ferienart. Glamping ist der perfekte Einstieg für New-Camper, also Campingeinsteiger, die das Abenteuer gerne ausprobieren, aber doch nicht gleich eine eigene Campingausrüstung anschaffen möchten. Man mietet einfach eine fertig eingerichtete Unterkunft und geniesst die besondere Atmosphäre, die man eben nur auf einem Campingplatz findet.

Der eingefleischte Glamper liebt die Natur, den geselligen und unkomplizierten Alltag auf dem Campingplatz, schätzt aber einen gewissen Komfort mit einem bequemen Bett und einem festen Dach über dem Kopf. Eine kleine Küche, eine eigene Toilette und, je nach Angebot, die eigene Dusche.
Glamping-Unterkünfte gibt es in unzähligen Variationen, von sehr einfach bis ganz glamourös. Jeder findet also die passende Unterkunft. 

Pro und Kontras

Gruss Thieu

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