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Nachhaltigkeit, Definition und Bedeutung

Was Nachhaltigkeit bedeutet, warum Nachhaltigkeit immer wichtiger wird und viele Tipps, wie auch Du was für die Umwelt tun kannst findest Du hier auf dieser Seite. Ich wünsche Dir viel Spass beim Lesen. 🙂 

Kurz erklärt:

Das Nachhaltigkeitsdreieck

Nachhaltigkeitsdreick

Was ist tatsächlich Nachhaltigkeit und welche Dimensionen spielen darin eine Rolle? Kaum ein anderes Thema hat in den letzten Jahren so viel an Bedeutung gewonnen. Wir erklären, was es mit dem Begriff der Nachhaltigkeit und den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen dessen auf sich hat und machen diese anhand des Nachhaltigkeitsdreiecks verständlich.

Denn im Prinzip bedeutet Nachhaltigkeit nichts anderes, als verantwortungsvoll mit unserer Erde umzugehen, um sie so für viele weitere Generationen zu erhalten. Das geht natürlich nur, wenn Umwelt, Wirtschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben Hand in Hand gehen. Denn ganz ehrlich: Ohne intakte Umwelt kein dauerhafter wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Erfolg und umgekehrt. Wie das Zusammenspiel dieser drei Punkte funktioniert, zeigt das Nachhaltigkeitsdreieck (triangle of sustainability). Es veranschaulicht uns, wie genau das Zusammenspiel der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte funktioniert.

Das Nachhaltigkeitsdreieck

Das Nachhaltigkeitsdreieck zeigt, dass Nachhaltigkeit viel mehr als den Aspekt des Umweltschutzes beinhaltet. Es bringt gewissermassen wirtschaftlich-gesellschaftliche Entwicklungen mit der Umwelt und soziale Interessen in Einklang, sodass die Bedürfnisse aller Menschen befriedigt werden und zeitgleich auch die der kommenden Generation. Dabei ist das Dreieck gleichseitig konzipiert, was verdeutlicht, dass allen drei Seiten bzw. Aspekten die gleiche Bedeutung haben. Ein ähnliches Prinzip ist das Drei-Säulen-Modell, bei dem sich ebenfalls diese drei Aspekte beeinflussen und voneinander abhängig sind.

Der ökonomische Aspekt der Nachhaltigkeit

In diesem Punkt geht es um möglichst ökonomisches, also langfristig erfolgreiches Wirtschaften von beispielsweise Unternehmen. Diese sollten und müssen auch wirtschaftlich handeln, um im Wettbewerb überleben zu können. Diese Annahme beinhalted ebenso einen zeitlichen Horizont, in dem langfristig ausgerichtetes Handeln der kurzfristigen Gewinnmaximierung vorgezogen wird. Ein Beispiel: Wenn ein Unternehmen nicht wettbewerbsfähig agiert, wird es vom Markt verdrängt und verschwindet. Die Arbeitsplätze gehen verloren und die Aktien sinken. Das gilt es daher zu vermeiden.

Der soziale Aspekt der Nachhaltigkeit

Beim sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit ist das Kernthema die Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen. Eine nachhaltige Gesellschaft ist dann gegeben, wenn es möglichst wenig soziale Spannungen und Konflikte gibt. Armut, Hunger, Zwangs- und Kinderarbeit und ähnliche Probleme gibt es in einer sozial nachhaltigen Welt nicht.

Nachhaltigkeit

Stattdessen gibt es ausreichend Bildungsangebote und Ausbildungsplätze, menschenwürdige Arbeit für alle, Zugang zu sauberem Wasser, ausreichend Nahrung und anderen Ressourcen sowie Absicherungen für Alte und Kranke. Die Verbindung zu den anderen beiden Ebenen der Nachhaltigkeit ist klar: So können beispielsweise Unternehmen für gut Arbeitsbedingungen sorgen (Ökonomie) und durch nachhaltige Landwirtschaft mehr Menschen mit Nahrung versorgt werden. Ein weiterer Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist: Nur wer sich um die Erfüllung seiner Grundbedürfnisse keine Sorgen machen muss, kann sich um den Schutz der Umwelt kümmern.

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Der ökologische Aspekt der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Die ökologischen Aspekte sind den meisten vermutlich am geläufigsten, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Ökologisch nachhaltiges Handeln bezieht sich vor allem auf die Schonung und durchdachte Nutzung unserer Ressourcen. Als Basis der Nachhaltigkeit, sollten die Menschen nicht mehr Ressourcen verbrauchen als wieder regeneriert werden können. Besonders gut lässt sich dieses Prinzip bei der Abholzung nachvollziehen: Wer mehr Bäume fällt als nachwachsen können, bringt das Ökosystem ins Ungleichgewicht und sorgt für höhere CO2-Werte.

Zur ökologischen Nachhaltigkeit gehören neben der Verringerung der Treibhausgase auch die Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien, gesteigerte Energieeffizienz und Stromsparen, die Minimierung von Giftstoffen, der Artenschutz und der generelle Schutz von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Gerade im Bereich der Ökologie kannst du dich auch im Alltag für einen nachhaltigeres Miteinander einsetzen, indem du dein Konsumverhalten hinterfragst und eventuell auf ökologischere Alternativen zurückgreifst.

Nachhaltigkeit im Alltag

Wie kann man sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen? Indem man Energie und Wasser bewusst abdreht. Spenden statt Wegwerfen, Mehrweg statt Einweg – Mit einfachen Tipps und Gewohnheiten kannst Du Nachhaltigkeit in Deinen Alltag integrieren. Den oft sind es nur kleine Handgriffe, die das tägliche Leben nachhaltiger gestalten.Hier sind einige Tipps für Dich:

Mehrweg statt Einweg

Nutze einmal pro Woche einen wiederverwendbaren Behälter anstelle von Wegwerfverpackungen und spare damit jährlich 1.5 Kilogramm Plastik und 52.5 Liter Abfall ein.

Zum Mitnehmen in Schule, Uni oder Büro empfiehlt sich eine plastikfreie Lunchbox, beispielsweise aus Metall. Es gibt aber auch Bienen- oder Pflanzenwachstücher, in denen man die Brote oder Snacks gut einwickeln und transportieren kann.

Mit Mehrwegbehältern einkaufen

Mit wiederverwendbaren Beuteln, können Früchte, Gemüse, Nüsse oder auch Brötchen unverpackt eingekauft werden. Wer bei einer Offentheke Fleisch oder Käse kaufen möchte, darf seinen eigenen Behälter mitnehmen und die Produkte in der persönlichen Box mit nach Hause nehmen. Die Behälter sollen sauber sein und aus einem bruchfesten Material bestehen.

Dauerbackfolie anstatt Backpapier

Ebenfalls viel Müll fällt durch die Einwegnutzung von Backpapier an. Nach der Benutzung sind die beschichteten Bögen nicht mehr wiederverwendbar und können nur noch entsorgt werden. Um diese Unmengen an Müll zu vermeiden, kann beispielsweise stattdessen eine sogenannte Dauerbackfolie verwendet werden, die aus teflonbeschichteten Glasfasern besteht, waschbar ist und sich mindestens ein halbes Jahr hält.

Zubereiten von Speisen und Getränken

Schneidebretter gibt es neben Plastik und Holz auch aus noch umweltfreundlicheren Materialen wie Bambus – ein schnell nachwachsender Rohstoff – oder sogar aus Reishülsen. So vermeidest du außerdem, dass kleinste Plastikteile in deine Nahrung gelangen. Die praktischen Schneidebretter stehen den herkömmlichen in nichts nach und sind außerdem komplett kompostierbar.

Nachhaltigkeit im Büro

Nachhaltigkeit betrifft so gut wie alle Bereiche des täglichen Lebens. Auch in der Wirtschaft sind nachhaltige Themen in den letzten Jahren verstärkt erkennbar. So entstehen immer mehr Unternehmen, die die Struktur ihrer Firma bereits bei der Gründung nachhaltig konzipieren und den Konsumierenden umweltfreundliche Produkte bieten. Aber auch viele der bereits bestehenden Unternehmen reduzieren CO2-Emissionen, setzen auf umweltfreundliche Logistikstrategien oder denken ihre Abfallverwertung neu aus. In diesem Zuge bewährt sich aktuell das Berufsbild des Nachhaltigkeitsmanagers, der sich auch dafür einsetzt, Produktions- und Arbeitsabläufe umweltfreundlicher zu gestalten – eben ein nachhaltiges Büro einzurichten.

Nachhaltiges Büro – wie geht das?

Auf Nachhaltigkeit zu achten, ist nicht mehr nur ein Trend, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung. Immer mehr Menschen engagieren sich gegen die Verschwendung von Ressourcen und gestalten ihr Leben ökologisch und grün. Im Büro geht es in erster Linie um effiziente Arbeitsabläufe. Schliesslich ist Zeit Geld, und so wird vor dem nächsten Meeting noch schnell die lange E-Mail-Korrespondenz mit dem Kunden ausgedruckt, damit man alles griffbereit hat. Dass durch das ständige Ausdrucken wertvolle Rohstoffe vergeudet werden, ist nicht allen klar. Dabei muss man sich nur bewusst machen, dass solche Ausdrucke nach dem Meeting oft unbesehen im Müll landen, um dann mit viel Energieaufwand recycelt zu werden. Mit nachhaltigen Vorkehrungen im Büro tut man nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern spart obendrein auch Kosten ein.

Nachhaltigkeit-im-Buero
INTELLIGENTE BÜROMATERIALIEN

Kaufe Büroartikel bei Unternehmen, die umweltfreundliche Produkte anbieten. Darüber hinauskannst Du zu Glas- statt Plastikflaschen und Bleistiften statt Plastikkugelschreibern greifen, Plastikfenster bei Briefumschlägen vermeiden und auf wiederaufladbare Batterien setzen. 

Tatsächlich ist es relativ schwierig, ein elektronischer Wasserkocher plastikfrei zu erwerben. Der Grund dafür ist naheliegend: Spätestens bei der Isolierung von Kabeln und Steckern wirst Du auf Kunststoffe stossen, da Kunststoffe keine Leitfähigkeit besitzen und Dich somit vor der Elektrizität schützen können. Im besten Fall entscheidest Du Dich für ein Gerät, das weitestgehend ohne Plastik verbaut ist, beispielsweise aus Edelstahl. Einen plastikfreien Wasserkocher kann man aber tatsächlich mittlerweile erwerben.

Weniger E-Mails, weniger CO2

Sei achtsam mit dem E-Mail-Versand. Pro Text-E-Mail werden ca. 4 Gramm CO2 ausgestossen. Mit Bildern, Anhängen, etc. steigt der Verbrauch entsprechend. Versuche also intern weniger E-Mails zu versenden und lieber persönlich oder mit den Kollegen dein Anliegen zu klären. Ein wenig Bewegung ist immer gut. Oder telefonisch, wenn es anders nicht geht.

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Liebe Grüsse

Thieu

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